Neuerscheinung

 

Seit April 2018 ist die Neuauflage des Grundlagenwerkes zum Neuen Yogawillen "Die Seelendimension des Yoga" erhältlich. Das Buch ist in einem neuen Cover erschienen und wurde noch einmal um 16 Seiten erweitert. Es ist reich bebildert und mit vielen Zeichnungen versehen und enthält ein neues Kapitel zu unterschiedlichen Anforderungen in den Übungen.

 

352 Seiten, Hardcover   26,90 €

ISBN 978-3-941995-48-2

erhältlich im Lammers-Koll-Verlag


An der Universität Gießen wird die Wirksamkeit von Yoga bei chronischen Schmerzen und Migräne untersucht. Die folgende Anfrage zu einer Teilnahme an einer diesbezüglichen Umfrage leiten wir an alle interessierten Yogalehrer und Yogalehrerinnen weiter:

Liebe Yogalehrerin, Lieber Yogalehrer,

Immer mehr Menschen nutzen Yoga, um ihre Gesundheit zu verbessern. Dies gilt insbesondere auch für Menschen mit chronischen Erkrankungen, die zusätzlich zu alternativen und komplementären Therapien zur Verbesserung ihrer Symptome greifen. In den letzten Jahren wurde die Wirksamkeit von Yoga auch vermehrt wissenschaftlich untersucht und belegt. Allerdings sind noch viele Fragen offen.
In der Abteilung Klinische Psychologie der Universität Gießen wird Yoga speziell zur Behandlung von chronischen Schmerzen und insbesondere Migräne untersucht. Für meine Bachelorarbeit möchte ich Sie als Yoga-Experten/in zu Ihren Erfahrungen mit Migräne und deren Behandlung befragen. Die Umfrage ist anonym und alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Interesse hätten an der Umfrage teilzunehmen, und so dazu beizutragen, den Nutzen von Yoga für die Behandlung von Schmerzpatienten langfristig aufzuzeigen.

Die Umfrage dauert ca. 20-25 Minuten. Ihre Teilnahme ist freiwillig. Sie können die Teilnahme jederzeit beenden.

Und hier geht es zur Umfrage: https://ww3.unipark.de/uc/umfrage_yoga/

Unter den Teilnehmern verlosen wir 10 Amazon-Gutscheine im Wert von 20 Euro. Am Ende der Umfrage wird erklärt, wie Sie an dieser Verlosung teilnehmen können. 

Sie können sich jederzeit mit Rückfragen an mich bzw. das Yoga-Team wenden.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung meiner Bachelorarbeit.


Mit freundlichen Grüßen,

Inga Stonner, cand. BSc Psych (Inga.Stonner@psychol.uni-giessen.de)

Anita Kluck, Dipl. Kffr., BSc Psychologie, cand. MSc Psych. (Anita.Kluck@psychol.uni-giessen.de)

                                                                                                                                                                                               März 2018


Welche Effekte haben die verschiedenen Meditationstechniken?

 

In einem Forschungsprojekt an der TU Chemnitz wird unter der Leitung von Prof. Dr. Sedlmeier in Kooperation mit Dr. Ulrich Ott vom Bender Institute of Neuroimaging in Gießen wissenschaftlich erforscht wie Meditation wirkt. 

In einem ersten Schritt geht es darum zu erfahren, wie bekannt und verbreitet verschiedene Meditations-techniken sind. Hierzu wurde ein Online-Fragebogen veröffentlicht, um persönliche Erfahrungen zu erfragen (Zeitaufwand ca. 15 Minuten). 

Unabhängig davon wie lange jemand schon meditiert ist es dem Institut wichtig, möglichst viele Urteile von vielen Meditierenden aus verschiedenen Traditionen zu erhalten. Eventuelle Rückfragen können gerne an Dr. rer. nat. Karin Matko gerichtet werden.

Oktober 2017


Erfreuliche Mitteilung:

Für die Absolventen der Yogalehrer-Ausbildung an der Yoga-Akademie Cavedine wurde nun die Ausbildung von der ZPP anerkannt und zentral hinterlegt. Bei einem Antrag auf Zertifizierung der Kurse muss nur noch das eigene Kursangebot geprüft werden.


Hinweis

für YogalehrerInnen zum Zertifizierungsverfahren

Um zeitraubende Rückfragen der ZPP zu vermeiden ist es u.a. wichtig, die Stundenverlaufspläne ausreichend zu formulieren. In mindestens einer Kurseinheit muss eine Informationsphase zum Thema Stress durchgeführt werden. Was versteht man unter Stress? Was sind mögliche Stressoren? Wie wirkt hier die Entspannungsmethode?

Nach neuesten Erfahrungen kann die Bearbeitung der eingereichten Unterlagen und deren Prüfung erst dann durchgeführt werden. 

 

Der Nachweis zur Kursleitererfahrung muss ausreichend und aussagekräftig belegt sein und die Methode, die geleisteten Zeitstunden und den Zeitraum der in der Tabelle eingetragenen Kurse bestätigen. Die Tabelle zum Nachweis der Kursleitererfahrung kann vom Arbeitgeber mit Stempel und Unterschrift bestätigt werden, wobei der Ansprechpartner deutlich leserlich erkennbar sein muss. 

Zum Nachweis der Selbständigkeit mit eigenen Räumlichkeiten wird ein externer Beleg benötigt. Dieser muss neben der Bestätigung der Selbständigkeit ebenso die Art und den Zeitpunkt der Selbständigkeit enthalten (z.B. durch das Finanzamt, Steuerberater, Mietvertrag u.ä.). Der Zeitpunkt muss mit den Kursen übereinstimmen, die in der Tabelle zum Nachweis der Kursleitererfahrung aufgeführt sind. Wenn jemand auf selbständiger Basis in eigenen Räumlichkeiten gearbeitet hat, so muss dies in der Tabelle deutlich werden.


Die PRESSEMITTEILUNG des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg vom Mai 2017 zum Thema:

 

ZPP bremst gesundheitliche Prävention aus

Aufgabe der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP), einem Verbund von gesetzlichen Krankenkassen, ist es, in einem einheitlichen Prüfverfahren diejenigen Kurse zur gesundheitlichen Prävention zu ermitteln, für die die Krankenkassen ihren Versicherten teilweise die Teilnahmegebühren erstatten. Das zentrale Anerkennungs-verfahren hat die Zahl der erstattungsfähigen Präventionskurse (nach § 20 Sozialgesetzbuch V) drastisch reduziert. Die ZPP macht dafür die Volkshochschulen mitverantwortlich.

Dazu der Verbandsdirektor des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg, Dr. Hermann Huba: "Es ist schwer erträglich, dass ausgerechnet die ZPP, die höchste bürokratische Hürden mit geringer pädagogischer Qualität verbindet, die Betroffenen zum Sündenbock machen will. Man kann es den Versicherten nicht oft genug sagen: Es sind Ihre Krankenkassen, die die ZPP geschaffen haben und die Sie gängeln! Dass es auch anders geht, zeigt die AOK Baden-Württemberg, die sich nicht zufällig nicht an der ZPP beteiligt."

Kurse zur gesundheitlichen Prävention wie Wirbelsäulengymnastik, Rücken fit - Kurse und Yoga gehören seit vielen Jahren zum Kernangebot der Volkshochschulen und wurden bis zur Gründung der ZPP unbürokratisch und problemlos anerkannt. Die ZPP macht die Zertifizierung der Kurse nun beispielsweise davon abhängig, dass nicht mehr als 15 Personen teilnehmen und der Kurs maximal 12 Termine dauert. Anderenfalls fällt er aus der Bezuschussung durch die Krankenkasse zu Lasten der Versicherten heraus. Auch müssen Kursleitungen, deren Qualifikation bereits nachgewiesen, anerkannt und in der Datenbank der ZPP vorhanden ist, immer wieder erneuten Prüfungen unterzogen werden, wenn sie an unterschiedlichen Einrichtungen tätig sind. Kursleitungen, die nicht die geforderte formale Grund- oder Zusatzqualifikation aufweisen können, werden grundsätzlich von einer Anerkennung ausgeschlossen, auch wenn sie seit vielen Jahren erfolgreich unterrichten und ihre informell erworbene Kompetenz nicht in Frage steht.

Neben den bürokratischen Hürden, die die Volkshochschulen übermäßig viel Arbeitszeit und damit Geld kosten, sind auch pädagogische Aspekte des Verfahrens äußerst fragwürdig. In die Lernangebote der Gesundheitsbildung an Volkshochschulen werden die persönlichen Einstellungen, die individuellen Lebenserfahrungen und die Lernvoraussetzungen der Teilnehmenden bewusst einbezogen. In krassem Widerspruch zu dieser Teilnehmerorientierung verlangt die ZPP einen standardisierten minutengenauen Kursablauf. "Das ist nicht nur praxisfern, sondern das Gegenteil eines modernen, angemessenen Verständnisses von Erwachsenenbildung", so Huba.

Verhandlungen zwischen den Verbänden der Volkshochschulen und der bundesweit agierenden ZPP erbrachten bisher keine substanziellen Verbesserungen in der Zusammenarbeit. Huba: "Noch steht die ZPP auf dem wirklichkeitsfernen Standpunkt, dass erst sie die Qualität in der gesundheitlichen Prävention erfunden hat und nur sie sie garantieren kann."

Zum Volkshochschulverband Baden-Württemberg gehören 169 Volkshochschulen mit 740 Außenstellen. Die Einrichtungen vor Ort bieten ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Angeboten zur Allgemeinbildung, zur Gesundheitsbildung, in den Sprachen, zum Thema Integration und zur beruflichen Qualifizierung sowie in der Alphabetisierung und Grundbildung. Informationen über die Arbeitsfelder der Volkshochschulen finden Sie auf der Homepage des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg: www.vhs-bw.de.