Die Herzatmung

In dieser Atmung drücken sich Ruhe und Innerlichkeit aus. Man fühlt sich weder zu sehr veräußerlicht noch zu sehr abgeschlossen bei sich. Die Atmung kann sich bei zu stark ausgelebten Emotionen wie Ärger oder Wutanfällen sehr veräußerlichen und sie kann sich auch zu stark einschnüren wenn die Gefühle gänzlich zurückgehalten werden.

Wenn die Atmung ruhig und sicher auf Höhe des Herzens in den Brustkorb einmündet, wird die Individualität des Menschen angesprochen. Sie ist empfindbar als ein feines und doch sicheres Selbstgefühl. Gegründet in sich selbst zu sein und dabei wach und offen nach außen an den verschiedenen Beziehungen des Lebens teilzunehmen prägen diese menschliche Haltung. Sie entsteht dann, wenn die kreativen Kräfte genutzt werden, um dem Leben, den Beziehungen und den vielen verschiedenen Verhältnissen eine eigene Richtung und Führung zu geben.

Wie diese Atmung innerhalb der Yoga-Übungsweise angeregt werden kann, sehen Sie im folgenden Video.